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GEA Group erwirbt Membraflow-Gruppe

Bochum, 15. September 2005 – Die GEA Group Aktiengesellschaft stärkt mit der Akquisition der Membraflow-Gruppe zum 1. Oktober 2005 die strategische Geschäftseinheit Mechanische Trenntechnik im Segment Process Equipment. Membraflow setzt mit der Produktion und Installation von Membranfiltrationsanlagen rund neun Millionen Euro bei sehr guter Profitabilität um. Bereits mit der Übernahme wird Membraflow zu einem positiven Earnings per Share-Beitrag auf GEA Group Ebene beitragen. Das in Aalen-Essingen in der Nähe von Stuttgart (Deutschland) beheimatete Unternehmen beschäftigt 34 Mitarbeiter. "Mit der Akquisition von Membraflow ergänzen wir unsere führende Marktposition in der zentrifugalen Trenntechnik um ein weiteres wichtiges Verfahren. Wir runden damit unser Portfolio strategisch weiter ab und wachsen in neuen Märkten", so Peter Schenk, Mitglied des Vorstands der GEA Group.

Die Produkte des Unternehmens werden bereits heute gemeinsam mit Separatoren oder Dekantern der GEA Group-Tochter Westfalia Separator im Spezialmaschinenbau für die Nahrungsmittel, chemische und pharmazeutische Industrie eingesetzt. Im Schwerpunktmarkt Nahrungsmittel kommen die größten Kunden dabei zum Beispiel aus der Gelatine- und Stärkemilchproduktion. Membraflow genießt aber auch bei Weinkellereien, Molkereibetrieben und Fruchtsaftherstellern eine hervorragende Reputation. Das Hauptgeschäft des Unternehmens liegt derzeit noch in Europa, weist jedoch die stärksten Wachstumsraten in den USA und Asien aus. Im Weltmarkt für Membranfiltration, der auf etwa 100 Millionen Euro Umsatz pro Jahr geschätzt wird, zählt Membraflow zu den drei größten Anbietern. Für den Markt wird in den kommenden Jahren ein dynamisches Wachstum prognostiziert.

Die GEA Group Aktiengesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2004 mit rund 17.000 Mitarbeitern einen Konzernumsatz von rund 4,1 Milliarden Euro. Process Equipment war dabei mit gut einer Milliarde Euro das zweitgrößte Segment und mit einer Umsatzrendite vor Steuern von mehr als 10 Prozent das profitabelste.

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